Suche
  • Tanja Horrelt

2. Tag - die Fastenkrise 15.05.2019

Hallo Ihr Lieben,

wie ihr bemerkt, schreibe ich den Bericht meines 2. Fastentages erst am folgenden Tag und nicht am Tag selbst. Aber: Von Anfang an:

Gestern morgen fing der Tag eigentlich vielversprechend an. Ein halber Liter Zitronenwasser half mir die Spinnweben aus meinem Oberstübchen halbwegs zu vertreiben. Eine Wechseldusche (brrrr) half meinem Kreislauf etwas auf die Sprünge. Doch ich merkte deutlich, dass meine Leber mit der "Entgiftungsphase" begonnen hatte und redete ihr daher auch aufmunternd zu. Schließlich arbeitet sie ja exklusiv für mich. Gutes Mädchen. Daraufhin hat sie wohl ihre Bemühungen verdoppelt :-) Motivation ist eben alles.


Wenn ich am ersten Tag noch keinerlei Hunger oder Appetit verspürte, schlugen beide gestern dann unbarmherzig zu. Nein, ich war nie ernsthaft "in Gefahr" das Fasten abzubrechen für Spaghetti Bolognese, Rührei mit Pilzen, Steak, Caprese oder Fisch...(obwohl mir mein Hirn die feinsten Varianten aller je von mir gegessenen Gerichte von A - Z liebevoll zeigte für den Fall, ich hätte es vergessen). Nein, das nicht.

Doch der Hunger auf "was Richtiges" war gestern mein ständiger Begleiter.

Zudem kamen die typischen Erscheinungen der Umstellung meines Stoffwechsels auf den "Eigenverbrauch" hinzu.

Kopfschmerzen, Kreislaufschwäche, Müdigkeit und eine allgemeine Schwäche.

Was kann man da vielleicht tun? Man geht auf die Couch und lenkt sich mit einem Buch ab. Guter Plan. Das hat auch ganz gut geklappt.

Zwischendurch trank ich immer wieder Tee in veränderlichen Sorten, Grüner Tee, Kräuterteemischung, Brennnesseltee, Schafgarbentee, Ingwerwasser, Zitronenwasser um keine Langeweile aufkommen zu lassen. Alle diese Tees wirken bei der Reinigung auf ihre Weise mit. Wen es interessiert, es gibt unglaublich gute Tees aus Kräutern und/oder Gewürzen, auch fertig gemischt in guter Qualität.


Das Spazierengehen "erließ" ich mir, da meine Beine nicht in der Lage gewesen wären eine größere Strecke zu laufen. Nun gut. Dann eben Pause.

Am Nachmittag zerrten dann auch innere Reinigungsprozesse sehr an mir. Dinge, die jetzt, da ich "in Ruhe" war angeschaut und wahr genommen werden wollten. Also fing ich an für mich zu arbeiten.

Irgendwann spürte ich, dass mein Kreislauf wirklich nicht gut lief und half mir nach Intuition mit einem doppelten Espresso (natürlich ohne Zucker). Das half mir tatsächlich wieder etwas auf die Beine.

Eine liebe Freundin gab mir auf meiner Homepage den Tipp zusätzlich mit Rosmarintee zu arbeiten, da er anregend wirkt und viele andere gute Eigenschaften hat (wie alle Heilkrauttees). Vielen Dank Ursel, ich werde das gerne einbauen in meine "Teezeremonien". Sogar als Kaffeeersatz soll er nutzbar sein (anregend). Nun, das mag sein :-) Ich trinke inzwischen nicht mehr so viel Kaffee wie früher. Wenig. Aber er schmeckt mir trotzdem noch. Mit viel Milchschaum :-)


Ein Bad nahm ich gestern nicht, um meinen eh schon niedrigen Blutdruck nicht noch mehr in den Keller zu fahren.

Am Abend gab es dann die "Abendsuppe". Reine Brühe, gekocht aus einigen Gemüsen. Ohne Salz natürlich, dafür mit einer Prise Pfeffer und ein paar Tropfen Zitronensaft. Fein. Zum "Nachtisch" dann ein schöner Film.


Eine warme Brühe tut einfach gut. Körper und Seele. Schon wegen des Frierens. Die Leber, die für die Wärmeproduktion im Körper zuständig ist, hat gerade viel zu tun. Sie leistet Schwerstarbeit. Bitte nehmt auf keinen Fall Brühwürfel, solltet ihr fasten. . Das wird ein Chemiecocktail der euch nichts bringt und die Leber zusätzlich belastet. Ein bisschen Suppengemüse mit Petersilie und Co abkochen, das kostet keine Zeit und schmeckt nebenbei auch noch wesentlich besser:-)


Leider gingen die Kopfschmerzen trotz des Pfefferminzöls auf meinen Schläfen nicht weg. Ebenso wenig wie die Hungergefühle in meinem Geist:-) Daher entschied ich mich diesen Bericht erst nach einer ausgiebigen Mütze Schlaf am folgenden Tag zu schreiben.

Es geht weiter....Herzlichst. Tanja



17 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen