Suche
  • Tanja Horrelt

4. Tag Heilfasten 17.05.2019 - ciao Hunger


Hallo Ihr Lieben,


schön, dass ihr wieder da seid. Hier mein Bericht des 4. Tages.

Der Hunger ist komplett weg. Und nicht nur weg. Essen interessiert mich nicht mehr. Gar nicht mehr. Selbst wenn noch so gute Düfte mir in die Nase steigen. Wunderbar.

Mein Leber arbeitet fleissig. Ich unterstütze sie weiterhin mithilfe von durchblutungsfördernden Maßnahmen und Mariendistel als Teezubereitung.

Mariendistel? Was ist das denn? Die Heimat der Mariendistel ist das Mittelmeergebiet / der Vordere Orient. In Deutschland kommt sie ausgewildert an sonnigen, warmen Standorten vor.

Sie wurde übrigens schon von Dioskurides (griechischer Arzt 40-90 n.Chr) in seiner Materia medica ais Heilpflanze erwähnt.

DIe Mariendistel ( Silybum marianum ) aus der Familie Asteraceae (Compositae)/Korbblütengewächse ist hochgeeignet für die Leberunterstützung. Ihr Hauptwirkstoff (aus den Samen), wissenschaftlich betrachtet, ist das Silymarin. Das Silymarin ist ein Naturstoffgemisch aus verschiedenen Flavonolignanen (Pflanzenstoffen) Silibinin, Isosilibinin, Silychristin und Silydianin. Diese Pflanze ist nicht nur Wirkstoff, sondern auch hochenergetisch und natürlich auch für weitaus mehr als nur für die Leber gut. Man kann zusätzlich wunderbar über diese Pflanze meditieren, sich mit ihrer Essenz verbinden. Wer möchte, dem erkläre ich gerne, wie das geht :-)

Es gäbe viel zu schreiben über dieses Heil-Kraut, das würde aber zu weit führen, daher möchte ich nur folgendes dazu erwähnen, rein für die körperliche Wirkung :

Sie kann die Regeneration der Leber stimulieren, sie wirkt entzündungshemmend, sie kann die Leberzellen stabilisieren und wirkt auch leicht antioxidativ. Wenn ihr euch für die wissenschaftliche Art der Wirkungsweise interessiert, wendet euch vertrauensvoll an euren Apotheker oder einen phytotherapeutisch kompetenten Arzt. Wenn ihr euch für die Pflanze selbst interessiert, dann wäre das ein guter Einstieg in die achtsame Reflektion über die eigene Gesundheit und die Heilkraft von Pflanzen.


Aber, ich schweife ab. Natürlich hieß es wieder, trinken, trinken, trinken. Verschiedene Tees,

stilles Wasser, kein Kaffee war gestern nötig. Wunderbar. Nur immer noch der Druck im Kopf, leichte Augenringe und ein Gefühl als würde ich so langsam " ausgewrungen". Das kommt der Wahrheit auch ziemlich nahe :-) Nachmittags dann ein wunderbarer Spaziergang bei bedecktem Himmel durch Feld und Flur. Die Luft war belebend für mich und ich ging weiter, als ich es dachte. Begleitet von einer Lerche, Falken und einem kräftigen Wind. Danach war ich zwar etwas müde, aber aufgetankt und energiegeladener als zuvor.


Natürlich durfte dann das obligatorische Zitronenwasser nicht fehlen. Brühe trank ich gestern nicht, ich hatte einfach keinen Appetit darauf. Am Abend entschied ich mich dann noch einmal eine kleine Runde draussen zu drehen und wurde mit einem spektakulären Vollmond im Sonnenuntergang belohnt. Wow.

Gut, das war dann fast ein wenig viel, so dass ich den Rest des Abends wieder auf der Couch verbrachte. Ihr merkt, dass es mich nicht wirklich in "Gesellschaft" drängt :-) Aber das ist auch gut so. Ich merke, dass ich bewusster mit meinem Körper werde. Achtsamer. Ich spüre ihn deutlich. Seine Arbeit, die er tut, die Kraft die er hat und auch die, die er momentan nicht wirklich hat. Ich spüre, dass das Fasten ihm gut tut. Dass er beschäftigt ist für sich zu sorgen statt das zu verdauen was ich ihm - auch oft gedankenlos - in ihn stopfe. Ich schlafe gut und tief.


Und weiter gehts.....


Herzlichst. Tanja












13 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen